Die Damenmode
Schon im Mittelalter gab es die Damenmode, auch wenn sie hier mehr als Standeszugehörigkeit diente. Im 13. Jh. produzierte die italienische Stadt Lucca bereits in großem Stil Seidenware. Aber bereits in der Revolutionszeit kam die englische Damenmode ganz groß raus. Die größere Haube mit Schild vor dem Kopf wurde wieder modern. Die Damen trugen bodenlange Röcke und Mäntel dazu. Nach der Revolution änderte sich die Damenmode grundlegend. Korsett, Reifrock und Perücken verschwanden zunehmend und ärmellose, teilweise durchsichtige Gewänder wurden bei den Damen immer beliebter. Weiße, mit um die Waden geschnürten Bändern, Musselin wurden nun zu locker hochgestecktem Haar getragen. Anfang der 1880er Jahre kam die Empiremode. Die Röcke wurden kürzer und in den 1820er Jahren bildeten sie bereits eine A-Silhouette in Kegelform. Zu dieser Zeit versuchte man jedoch immer wieder den Frauenkörper durch die Damenmode zu verstecken. Als erster Modeschöpfer wird Charles Frederick Worth benannt, der dein Modehaus „Maison Couture“ in Paris erbaute. Worth war es auch, der seine Damenmode durch Manneqins vorführen ließ und somit die Modenschau ins Leben rief.

Damenmode im Laufe der Geschichte

Über die Jahre hinweg entstand immer wieder eine neue Mode. So lernte man viele unterschiedliche Arten der Damenmode kennen. Hierzu zählen unter anderem:

Der Weltraumlook: Materialien im Lack- oder Glanzdesign. Hippi-Mode: Kam Mitte der 60er Jahre von Amerika nach Deutschland. Lange weite Röcke, bunter Haarschmuck, viel Blumendekorationen und Schlaghosen waren hier „in“. Als alternative Szene der 80er und 90er Jahre zählte die Hippikultur als Vorreiter. Transparent-Loock: Ebenfalls in den 60er Jahren kam die sexuelle Revolution, hier wurden teilweise die Dessous unter der Kleidung einfach weggelassen und der Drang etwas möglichst transparentes zu tragen stieg. Auch sehr knappe Hosen mit einer Feinstrumpfhose unter waren „in“.

Bereits in den 50er Jahren setzte sich die Hose für die Frau immer mehr durch. Bei der Produktion wurde damals schon darauf geachtet, dass die weibliche Körperform dennoch nicht zu übersehen war. Der Minirock kam in den 60er Jahren ganz groß raus. Gleichzeitig konnte sich die Feinstrumpfhose durchsetzen, so dass immer mehr Strumpfbandgürtel immer weniger Anhänger fand. Im Jahre 1967 erblickte man die ersten „Blue Jeans“, die im Laufe der Jahre zur Standard Kleidung genutzt wurde.

In Deutschland werden heutzutage nur 5% von der verkauften Kleidung auch selbst hergestellt. Überwiegend kommt die Mode aus den Niedrigpreisländern, wie zum Beispiel China, Südkorea oder Indien. Aber trotz gravierendem Kulturunterschied, kommt die Kleidung sehr gut an.

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