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Die Mode und ihre Vorläufer
Bereits die Vorfahren des Homo sapiens haben vor ungefähr 600 000 Jahren ihren Körper mit Blättern und unbearbeiteten Fellen verhüllt. Durch starke Behaarung waren sie nicht ernsthaft der Witterung ausgesetzt. War es also, um Dämonen abzuwehren oder um einem Schmuckbedürfnis Rechnung zu tragen? Es lässt sich nicht mehr feststellen.
Von ersten Gewändern, die für Männer und Frauen anders geartet waren, zeugen Felsmalereien aus der Altsteinzeit um 20 000 vor Christus, und noch weit vor der Zeitenwende bildeten sich erste Kunstfertigkeiten heraus. Es entstand Gewebe aus Wolle und Flachsleinen. Frühgeschichtliche Formen von Kleidungsstücken finden wir heute noch in unserer Garderobe wieder. Bereits in der Antike, die auch einige Jahrhunderte unserer Zeitrechnung streift, war die Bekleidung der Mode unterworfen. Sie war schlicht, ließ aber durch die Beschaffenheit der Stoffe den Status seines Trägers deutlich erkennen. Der Oberschicht war Seide vorbehalten. Auch die Herkunft – griechisch, ägyptisch oder römisch – konnte man den Menschen an ihrer Kleidung anzusehen. Vom frühen Mittelalter bis zum Ende des 19. Jahrhunderts erfuhr die Mode, nicht nur in der Bekleidung, enorme Veränderungen. Standeszugehörigkeit, Beruf und auch Anlässe erforderten jeweils ein eigenes Gewand. Selbst die Soldatenkleidung unterlag dem Zeitgeschmack.
Kleidung hat heutzutage in allen Lebensbereichen und zu jeder Gelegenheit ihren besonderen Stil, auch wenn dieser Stil inzwischen Style heißt. Nicht immer sieht man dabei dem Träger die soziale Herkunft an, denn Kleidervorschriften gibt es glücklicherweise nur in wenigen Bereichen, die jedoch mit dem Status nichts zu tun haben. Auch wenn nicht jeder die neueste Mode mittragen will und kann, so zeigt man doch heute auf ganz individuelle Art, wie man sich von anderen unterscheiden, bzw. welchen Idolen man gleichen möchte. Die Schutzfunktion der Kleidung spielt dabei nur noch eine untergeordnete Rolle. Der Mensch will beachtet werden und sei es durch das, was er am Leibe trägt. Die Mode setzt Trends, sie diktiert nicht, – und erlaubt ist immer noch, was gefällt.
Weitere Informationen in spanisch finden Sie auf dieser Seite.
Für Informationen in französisch klicken Sie hier.
Informationen in englisch können an dieser Stelle nachgelesen werden.
Von ersten Gewändern, die für Männer und Frauen anders geartet waren, zeugen Felsmalereien aus der Altsteinzeit um 20 000 vor Christus, und noch weit vor der Zeitenwende bildeten sich erste Kunstfertigkeiten heraus. Es entstand Gewebe aus Wolle und Flachsleinen. Frühgeschichtliche Formen von Kleidungsstücken finden wir heute noch in unserer Garderobe wieder. Bereits in der Antike, die auch einige Jahrhunderte unserer Zeitrechnung streift, war die Bekleidung der Mode unterworfen. Sie war schlicht, ließ aber durch die Beschaffenheit der Stoffe den Status seines Trägers deutlich erkennen. Der Oberschicht war Seide vorbehalten. Auch die Herkunft – griechisch, ägyptisch oder römisch – konnte man den Menschen an ihrer Kleidung anzusehen. Vom frühen Mittelalter bis zum Ende des 19. Jahrhunderts erfuhr die Mode, nicht nur in der Bekleidung, enorme Veränderungen. Standeszugehörigkeit, Beruf und auch Anlässe erforderten jeweils ein eigenes Gewand. Selbst die Soldatenkleidung unterlag dem Zeitgeschmack.
Die Mode bis zur Gegenwart
Im 20. Jahrhundert veränderten sich modische Strömungen in nie gekanntem Tempo. Die Haute Couture entstand, die Hose wurde zu einem selbstverständlichen Kleidungsstück für die Damen, und Coco Chanel revolutionierte die Modewelt, indem sie schlichter Kleidung Noblesse verlieh. Zusammen mit Jean Patou erfand sie das so genannte Kleine Schwarze, einen Klassiker, den es bis heute gibt. Namhafte Designer hatten ihre große Zeit, und in der zweiten Hälfte des vorigen Jahrhunderts rückte auch die Jugend in das Augenmerk der Modeschöpfer.Kleidung hat heutzutage in allen Lebensbereichen und zu jeder Gelegenheit ihren besonderen Stil, auch wenn dieser Stil inzwischen Style heißt. Nicht immer sieht man dabei dem Träger die soziale Herkunft an, denn Kleidervorschriften gibt es glücklicherweise nur in wenigen Bereichen, die jedoch mit dem Status nichts zu tun haben. Auch wenn nicht jeder die neueste Mode mittragen will und kann, so zeigt man doch heute auf ganz individuelle Art, wie man sich von anderen unterscheiden, bzw. welchen Idolen man gleichen möchte. Die Schutzfunktion der Kleidung spielt dabei nur noch eine untergeordnete Rolle. Der Mensch will beachtet werden und sei es durch das, was er am Leibe trägt. Die Mode setzt Trends, sie diktiert nicht, – und erlaubt ist immer noch, was gefällt.
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